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      Gesundheit:

 

 


 

Fettsäuren und Cholesterin:

 Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse weisen darauf hin, daß der Anteil an gesättigten und mehrfach ungesättigten Fettsäuren jeweils weniger als ein Drittel betragen soll, die einfach ungesättigten Fettsäuren sind dagegen besonders empfehlenswert und dürfen deshalb stärker vertreten sein.
Gleich mehrere Gründe spielen hierfür eine Rolle:
Fettsäuren beeinflussen in unterschiedlicher Weise das Cholesterin in unserem Körper. Vom Cholesterin existieren gleich zwei Varianten, das "gute" HDL Cholesterin und das für den Organismus äußerst ungünstige "schlechte" LDL-Cholesterin. Letzteres gilt als Risikofaktor für Arteriosklerose und Herzinfarkt.
Gesättigte Fettsäuren erhöhen den Anteil des schädlichen LDL-Cholesterins im Körper, während einfach ungesättigte Fettsäuren diesen Stoff in seiner Konzentration senken. Damit wirken sich einfach ungesättigte Fettsäuren äußerst positiv auf unseren Organismus aus. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren bergen in großer Menge ein anderes Gesundheitsrisiko. Sie begünstigen die Gefahr der Radikalbildung im Körper und bedingen somit unter Umständen ein erhöhtes Krebsrisiko.
Diese Gefahr besteht bei den einfach ungesättigten Fettsäuren, die insgesamt stabiler sind, nicht. Auch aus diesem Grund ist die Aufnahme solcher Fettsäuren als äußerst positiv zu bewerten. Eine häufig zu findende einfach ungesättigte Fettsäure ist die Ölsäure. Sie ist bis zu 72 % im Olivenöl enthalten, was wiederum ein eindeutiger Pluspunkt für dieses Pflanzenöl ist.
(
Hobbytip Nr. 286 der WDR Hobbythek:)

Olivenöl lässt Blut leichter zirkulieren:

Bestimmte Inhaltsstoffe in Olivenöl machen Blutgefäße elastischer. Das Blut kann so für einige Stunden nach der Mahlzeit besser zirkulieren. Andere Fette im Essen haben hingegen eine entgegengesetzte Wirkung.

Olivenöl ist ein wichtiger Bestandteil der sogenannten Mittelmeer-Diät, deren positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System schon seit langem bekannt ist. Welche Rolle dabei der Phenolgehalt des Öls spielt, haben spanische Forscher nun bei fünf Männern und sechzehn Frauen mit erhöhtem Cholesterinspiegel untersucht. Sie servierten ihren Probanden dabei an zwei Tagen das selbe fettreiche Frühstück, bestehend aus 60 Gramm Weißbrot mit 40 Millilitern Olivenöl.
Allerdings enthielt das Öl nur an einem Tag eine hohe Phenolkonzentration, am zweiten Tag betrug der Gehalt lediglich ein Fünftel dieser Menge. Nach dem Frühstück untersuchten die Forscher über einen Zeitraum von vier Stunden, wie gut sich die Blutgefäße in den Fingern der Probanden an schnelle Änderungen des Blutflusses anpassen konnten.
Sie simulierten diese Druckänderungen mithilfe einer Blutdruckmanschette. Wenn Gefäßwände nicht oder nur schwach auf derartige Änderungen im Durchfluss reagieren, gilt das als frühes Warnsignal für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung.

Das Ergebnis war eindeutig: Der Konsum von phenolreichem Olivenöl verbesserte die Anpassungsfähigkeit der Gefäßwände an schnelle Schwankungen der Blutmenge. Kein Effekt zeigte sich dagegen nach der Einnahme von phenolarmem Öl, berichtet Juan Ruano von der Universität in Cordoba im Fachmagazin "Journal of the American College of Cardiology" (Bd. 46, S. 1.864).
 

Olivenöl reduziert Krebsrisiko:

Vor Olivenöl triefendes Essen kann helfen, Zellschäden zu vermeiden, die zu Krebs führen, haben dänische Forscher herausgefunden. Das könnte auch der Grund sein, warum Südeuropäer trotz fettiger Kost überraschend gesund sind.

Fettige Nahrung ist gesünder als bisher gedacht - zumindest, wenn es sich um Olivenöl handelt, fanden dänische Forscher der Universität Kopenhagen heraus. Sie bewiesen in einer Studie an 182 Männern, dass Olivenöl Zellschäden vorbeugt, die zu einer Krebserkrankung führen können, berichtet der Nachrichtensender BBC.

Schon eine zweiwöchige Olivenöl-Diät mit täglich 25 Millilitern Olivenöl wirkt demnach zellerhaltend. Das könnte ein Grund sein, warum Nordeuropäer häufiger an Krebs erkranken als Bewohner der südlichen Teile Europas, für die Olivenöl täglich auf dem Speiseplan steht, so die Forscher.

Die Wissenschaftler beobachteten 182 gesunde Männer zwischen 20 und 60 Jahren in fünf europäischen Ländern. Alle Probanden nahmen natives, raffiniertes oder gemischtes Öl zu sich. Nach zwei Wochen maßen die Forscher den Gehalt von "8oxodG" im Urin der Männer, einer Substanz, die als Indikator für Zellschäden gilt. Im Durchschnitt hatten alle Männer 13 Prozent weniger "8oxodG" im Urin als zu Beginn der Öl-Diät.
Dass die ungesättigten Fettsäuren des Olivenöls, etwa die Ölsaure, wirksam gegen Krebs sind, hatten Forscher schon lange vermutet. Doch Tierversuche konnten das bisher nie bestätigen.

Welche Rolle der Phenolgehalt des Öls bei der antioxidantischen Wirkung spielt, konnten die dänischen Wissenschaftler bisher nicht ergründen. Die Versuchspersonen nahmen Öle mit unterschiedlichem Phenolgehalt zu sich, zeigten aber ähnliche Ergebnisse. Die Dänen vermuten die heilende Kraft des Olivenöls in der hohen Konzentration von einfach ungesättigten Fettsäuren
(Spiegel-online vom 23.12.2006)

Natürlicher Entzündungshemmer:

Im September 2005 wurden in Nature die Ergebnisse einer amerikanischen Forschung veröffentlich.
Demnach ist der im frisch gepressten Olivenöl vorhandene Stoff Oleocanthal verantwortlich für den scharfen, reizenden Geschmack. Dieser Geschmack ist auch einigen Medikamenten (sogenannten Cox-hemmenden Substanzen), wie Ibuprofen, zu eigen. Das brachte die Forscher auf den Gedanken, das Oleocanthal könnte entsprechende, entzündungshemmende Wirkungen haben. Und tatsächlich gelang der Nachweis, dass das Oleocanthal in die selben enzymatischen Prozesse eingreift wie Ibuprofen, oder auch Aspirin.
Als akutes Schmerzmittel ist es dadurch noch nicht geeignet, da die Wirkstoffdosis zu gering ist (man müßte schon einen halben Liter trinken um die übliche Dosis Ibuprofen zu substituieren). Aber man weiß seit langem, dass die längere, gering dosierte Einnahme dieser Cox-Hemmer einigen Herzkrankheiten vorbeugt, das Risiko der Entwicklung bestimmter Krebsarten senkt und möglicherweise auch gegen Alzheimer wirksam ist.
Die Wissenschaftler boten damit eine Erklärung für die seit langem bekannte empirische Tatsache, dass sich die sogenannte “Mittelmeer-Diät”, mit viel gutem Olivenöl, positiv auf die Gesundheit auswirkt.

Äusserliche Anwendung:

Seit Ölbäume kultiviert werden, wurde das Grüne Gold auch für die Körperpflege benutzt.
Denn das Öl verträgt sich bestens mit unserer Haut, es ähnelt vom Aufbau her den hauteigenen Fetten (Lipiden). Es wird gut aufgenommen, verbessert den Zellzusammenhalt und stärkt so die Schutzfunktionen der Hornschicht.
Selbst zur Haarpfelge wird es seit Alters her genutzt.
Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von Pflegeserien auf der Basis von hochwertigem Olivenöl.

Olivenöl gegen Hautkrebs:

Vitamin E schützt gegen UV-Strahlung

Wer sich diesen Sommer nach dem Sonnenbaden mit Olivenöl einreibt, geht ein vermindertes Risiko ein, Hautkrebs zu bekommen. Dies behauptete ein Forschungsteam der Kobe University School of Medicine. Allerdings reicht nicht jedes Olivenöl als Schutzmittel. Die positive Wirkung zeigte sich nur beim Einreiben von kaltgepresstem Olivenöl.

Haarlose Mäusen wurden drei Mal die Woche UV-Strahlungen ausgesetzt. Fünf Minuten nach Beendigung jeder Strahlung wurden die Mäuse gar nicht, mit normalem oder mit kaltgepresstem Olivenöl eingerieben. Nach 18 Wochen machten sich Tumore bei den Mäusen in der Kontrollgruppe (ohne Einreiben) und bei denen, die mit normalem Olivenöl eingerieben worden sind, bemerkbar. Erst sechs Wochen danach wurden Tumore bei den mit kaltgepresstem Olivenöl behandelten Mäusen entdeckt. Die Auswüchse waren kleiner und kamen seltener als bei den übrigen Mäusen vor. Darüber hinaus wurde die DNA der Hautzellen weniger beschädigt.
Der Schlüssel soll in den sich im Öl befindlichen Antioxidantien liegen. Solche Antioxidantien wie etwa Vitamin E neutralisieren so genannte Krebs verursachende freie Radikale. Eine vermehrte Anzahl von freien Radikalen, aggressiven Bruchstücken von Molekülen, löst übermäßiges Zellwachstum aus und beschädigt die DNA.
Die Wissenschaftler weisen darauf hin, dass Olivenöl nicht als Sonnenschutz benutzt werden sollte. Eingerieben nach dem Sonnenbaden, könnte es aber die schädliche Wirkung reduzieren.
(Pressetext Austria)

 

Sie hätten gerne weitere Informationen? Schreiben Sie an: post@olivenoel.ws

© by Willy Schmitz
Die Fotos sind teils von
Willy Schmitz - die wirklich guten von Andreas Klehm:
 www.klehm-photography.de

Wie das Öl, so ist auch diese Web-Site Handarbeit, deshalb auch etwas grobschlächtig geraten.
Ich werde versuchen daran zu arbeiten, auch was die Aktualisierung angeht.
Verbesserungsvorschläge sind stets willkommen!

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